Gedichte zu St. Martin, Nikolaus und Silvester
findet ihr unter Sonstige Anlässe

Die flackernde Kerze
Die flackernde Kerze
verbreitet ihr Licht,
schenkt uns ihre Wärme
und hört doch: Sie spricht
vom Kind in der Krippe,
dem Frieden der Welt.
Ihr Schein uns von Liebe
und Hoffnung erzählt.
Oh flackernde Kerze
verbreite dein Licht,
schenk uns deine Wärme.
„Erlösche nur nicht!“
Advent
Das Jahr geht in den Dezember.
Advent schenkt uns sein Licht.
Bei Tannenduft und Kerzenschein
zieht Frieden in die Herzen ein.
Gedanken flüstern: „Remember!“
und die Liebe spricht:
„Vergesst den Nächsten nicht!“
Vor-Vorweihnachtlicher Zinnober
Wenn ich durch Geschäfte schlender´
seh ich schon Adventskalender
und in Staniolpapier
winken Weihnachtsmänner mir.
Weihnachtslichterpyramiden
warten auf den Weihnachtsfrieden.
Auf Regalen, in den Gängen
sitzen, stehen oder hängen
Schneemann, Engel und Laternen,
ganz zu schweigen von den Sternen,
den rotweißen Niklaussocken,
Streudeko und Weihnachtsglocken.
Überall wohin ich sehe:
Christbaumkugeln, Winterrehe,
Lebkuchen und Marzipan.
Der Kommerz zeigt was er kann.
… … …
Doch was soll denn der Zinnober,
jetzt schon – mitten im Oktober?
Herbstlaub ziert noch unsre Bäume.
Viel zu früh für Weihnachtsträume.
… … …
Ich wart auf den Reitersmann,
mit St. Martin fängt es an.
Wenn die Kinder für ihn singen,
lass auch ich mich gern bezwingen
und stell mich auf Weihnacht ein.
Vorher sag ich: „Danke – Nein!“

Weihnachtsreigen
Mit steifen Schritten geht das Jahr
dem letzten Tag entgegen.
Betagt und müde will es sich
schon bald zur Ruhe legen.
Wehmütig schreitet es voran,
frostkalt sind seine Glieder.
Da klingen durch die Dunkelheit
die ersten Weihnachtslieder.
Die Menschen zünden Kerzen an
und schmücken ihre Städte.
Schon ziert den Tannenbaum am Markt
die bunte Lichterkette.
Vorfreude lacht aus Kinderblick:
„Was wird das Christkind bringen?“
Das Jahr hält kurz den Atem an,
wenn Engelschöre singen.
Es tanzt in glitzernd weißem Kleid
den weihnachtlichen Reigen
und fällt in heiliger Winternacht
in andächtiges Schweigen.
Eine kleine Weise
zieht ganz zart und leise
durch das stille Tal.
Warmer Schein der Kerzen
öffnet unsre Herzen
für das Kind im Stall.
Alle Jahre wieder
werden Menschen Brüder.
Hoffnung neu erwacht.
Frieden hier auf Erden
könnte Wahrheit werden
für mehr als eine Nacht.
Flockenwirbel, Eiskristall,
Tannenduft und Kerzenschein.
Warten auf das Kind im Stall.
Engelspuren – überall
auf der Welt will´s Weihnacht sein.
Ein Blick aus dem Fenster -
trostloses Grau.
Fröstelnd wende ich mich ab.
Die Kälte weicht.
Im Schein der flackernden Kerzen
schenkt mir
mein Weihnachtsengel
sein warmes Lächeln.
Der Zauber dieser stillen Zeit
fängt sich im Kerzenschein.
Auf Tannenzweig und grünem Kranz
umwirbt er uns im Flammentanz
und zieht mit weihnachtlichem Glanz
in uns´re Herzen ein.
Stellt die Weihnachtskrippe auf,
legt das Jesuskind hinein.
Reicht in Freundschaft euch die Hand,
Frieden soll auf Erden sein.
Es standen drei Tannenbäume
einst freundschaftlich Hand in Hand,
versunken in ihre Träume,
weit draußen am Waldesrand.
Und wie sie so träumten nahte
der Winter mit Flockentanz.
Nicht lange darauf erstrahlte
die Welt schon im Lichterglanz.
Nach munterem Fall der Flocken
war edel die Tannentracht
und feierlich klangen Glocken
in heiliger Winternacht.
Die erste Kerze brennt,
schenkt jedem Raum Behaglichkeit.
Freut euch, es ist Advent.
Erneut jährt sich die Winternacht,
da Gott uns seinen Sohn gebracht.
Hell glänzt am Firmament
der Wunderstern zur Weihnachtszeit.
Schneezauber
Ganz leis´ und sacht bedeckt das Weiß
entlaubte Winterbäume.
Verzaubert liegt die ganze Welt.
Wenn reich der Schnee vom Himmel fällt
und Lichterglanz die Stadt erhellt
erwachen Weihnachtsträume.
Ein Kichern und Tuscheln,
ein Wispern und Raunen.
Die seltsamen Töne,
sie lassen mich staunen.
Hier sitzen die Engel
und singen im Chor.
Dort werkeln sie eifrig -
was geht denn da vor?
Die himmlischen Lieder,
geübt mit viel Fleiß.
Geschenke gebastelt -
das ist der Beweis!
Auch riecht es nach Plätzchen
mit Anis und Zimt.
Es weihnachtet wieder -
jetzt weiß ich´s bestimmt.
Adventszeit
Es ist Advent auf uns´rer Welt.
Der Lichter Glanz die Stadt erhellt.
Wir schmücken bunt das Tannengrün
und rote Weihnachtssterne blüh´n.
Wir backen und sind frohgestimmt.
Es riecht nach Anis, Nelken, Zimt,
nach Früchtebrot und Marzipan.
Das Selbstgeback´ne kommt gut an.
Denn Naschkätzchen sind niemals weit
und zum Probieren gern bereit.
Die Kleinen fragen aufgeregt:
"Was ´s Christkind untern Baum wohl legt?"
Die Spannung steigt – wann ist´s soweit?
Nicht schnell genug vergeht die Zeit.
Jedoch viel schneller als man denkt
die vierte Kerze plötzlich brennt.
Schon bald darauf die Glocke klingt.
„Vom Himmel hoch“ man fröhlich singt
und Jesu Christ ist uns ganz nah.
Der Heilig Abend ist nun da.
Wir staunen und sind hell entzückt:
"Wie herrlich ist der Markt geschmückt!"
Und mittendrin, bestrahlt von Licht,
das Christkind seine Botschaft spricht.
Ein Chor das Weihnachtslied anstimmt,
der Zauber uns gefangen nimmt.
Hier, um den großen Tannenbaum,
lebt er: Der Weihnachtswundertraum!
In uns das Kind erwachen will,
das sich noch heute, wenn auch still,
auf´s weihnachtliche Wiegenfest,
von Herzen freut, wenn man es lässt.
Lasst es nur zu, habt doch den Mut.
Das „Kind sein“ tut uns allen gut.
Vergesst den Stress, nur Menschlichkeit
ist Trumpf, in dieser stillen Zeit.

Am grünen Kranz die Kerze brennt,
Beginn der Weihnachtszeit.
Das Licht in unser Herz eindringt,
es schlägt in stiller Freud.
Ein Zauber auf den Menschen liegt,
der Kummer, Zank und Leid besiegt
und Hoffnung macht sich breit:
Auf Frieden allezeit.
Bei frostig kalter Winterluft
träum ich vom süßen Tannenduft
und warmen Kerzenschein.
Vom leisen Fall der weißen Flocken,
dem hellen Klang der Weihnachtsglocken
und möchte Kind noch sein.
Mit Ungeduld und voller Freud´
erwarten was die Weihnachtszeit
an Wundern mit sich bringt.
Stattdessen hetze ich durch Straßen,
besorge schnell was wir vergaßen
und nur die Kasse klingt.
Voll Sehnsucht denke ich zurück
an weihnachtliches Kinderglück:
"Wie reich der Schnee doch fiel!"
Ich höre das Adventsgedicht
das Mutter jeden Sonntag spricht,
seh´ mich beim Krippenspiel.
Und dann erst in der heil´gen Nacht,
wie spannend wurde es gemacht,
geheim war stets der Raum.
Gemeinsam gingen wir hinein
und sangen froh beim Kerzenschein
das Lied: „Oh Tannenbaum“.
Da rührt sich etwas tief in mir
und plötzlich weiß ich - jetzt und hier -
es liegt an mir allein.
Das Kind ist einst im Stall geboren,
der Zauber er ging nicht verloren,
er will gelebt nur sein.
Winterlich, schon bitterkalt
senkt die Nacht sich nieder.
Heilig Abend ist es bald
und wir hören wieder
uns´re schönen Weihnachtslieder.
Leis´ ihr süßer Klang verhallt.
Aus dem Weihnachtswunderwald
Harfentöne klingen.
Überall das Lied erschallt,
das die Engel singen,
die der Welt die Botschaft bringen:
„Frieden wird´s auf Erden bald!“
Lichterglanz - oh welche Pracht.
Stiller Tanz der Flocken.
Zauberhafte Winternacht.
Hell die Weihnachtsglocken
dort im hohen Turm frohlocken.
Künden an die heil´ge Nacht.
Wir backen Plätzchen – hören Weihnachtslieder,
vier Kerzen schmücken unsren grünen Kranz.
Die stillen Tage - sie beginnen wieder,
die Welt erstrahlt im hellen Lichterglanz.
Verzaubert lauschen Kinder den Geschichten
von Jesu Christ - geboren einst im Stall.
Von seinen Wundern weiß man zu berichten,
sein Tun wirkt weiter hier und überall.
Zu seiner Ehr´ wird Geben groß geschrieben -
an Einsame und Kranke man jetzt denkt.
Man ist bereit den Nächsten auch zu lieben
und wird durch frohe Augen reich beschenkt.
Ach, dass der Frieden dieser stillen Tage
uns Menschen doch durchs ganze Leben trage.
Heilig Abend will es werden
Hört den hellen Klang der Glocken
Winterlich ist es auf Erden
Sanfter Fall der weißen Flocken.
Hört den hellen Klang der Glocken
Seht den Glanz der Weihnachtslichter
Sanfter Fall der weißen Flocken
Freudestrahlende Gesichter.
Seht den Glanz der Weihnachtslichter
Bunt geschmückte Tannenbäume
Freudestrahlende Gesichter
Gern erfüllte Kinderträume.
Bunt geschmückte Tannenbäume
Winterlich ist es auf Erden
Gern erfüllte Kinderträume
Heilig Abend will es werden.
Bunter Schmuck und Lichterglanz
Plätzchenduft – Besinnlichkeit
Kerzen zieren grünen Kranz -
Menschlichkeit – mehr Toleranz
Wunderschöne Weihnachtszeit.
Weihnachtstraum
Tanz der Schneeflocken
Bei winterlicher Kälte
Weißer Weihnachtstraum









