Naturgedichte
Der Wind streift durch das Rosenbeet
und umweht
die Knospe, die Blüte und die, die vergeht!
Titel von A-Z
Natur Allgemein |
Tiergedichte |
Am Elfenteich
Geheimnisvoll wirkt dieser Teich
in morgendlichem Schweigen.
Ich wähne mich im Feenreich
wo Elfen sich verneigen
die, nach durchtanzter Sommernacht,
in das Gewässer steigen.
Am Ufer stehen Tag und Nacht
in trautem Einvernehmen.
Das Einhorn, das den Ort bewacht
verblasst: Ein weißer Schemen
sich aufbäumend im Mythenwind.
Die Nacht muss Abschied nehmen.
Mystischer Schwan
Und wieder einmal zieht er still
und majestätisch seine Bahn.
Das faszinierend schöne Tier
schlägt mich erneut in seinen Bann.
Mag ihn, auch ob der Treue, die
er lebenslang dem Partner hält.
Doch das was mich gefangen nimmt
ist die Magie der Sagenwelt.
Grad jetzt, da helles Sonnenlicht
den Mythenglanz am See entfacht,
frag ich mich ob nicht dieser Schwan
das Wasserelfenreich bewacht.
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Am Gipfelkreuz
Die ganze Welt liegt dir zu Füßen, du hast das Gipfelkreuz erreicht. Still diesen Augenblick genießen und stolz ins Tal hinab zu grüßen - gibt´s ein Gefühl, das diesem gleicht? |
Du scheinst so nah, Ich aber steh´
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Die Parkbank
Mein lieber Freund wir haben viel gemeinsam,
wir beide sind aus allerbestem Holz.
Ich steh seit Jahren hier – bin niemals einsam,
denn du bist da, verwurzelt, stark und stolz.
Gibt Menschen die an uns vorüber eilen,
doch manche setzen sich zur kurzen Rast.
Du spendest Schatten - denen die verweilen
und meine Bretter tragen ihre Last.
So viele Worte sind hier schon verklungen,
mal leis´, mal laut war es an uns´rem Ort.
Es haben Tränen manchmal mitgeschwungen,
doch oft war´s auch ein zärtlich Liebeswort.
So sind wir zwei in unsrem Tun verbunden –
In trüben, wie in glücklich, frohen Stunden.
Foto: Privat
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Die Sonne hat frühmorgens Die zarte Rosenknospe Die edle Rosenblüte Ist ihre Zeit gekommen,
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Hummelflug Die Hummel kann zwar fliegen, Für ihre kleinen Flügel, Doch wäre nun der Hummel Viel lieber will ich glauben, Wie fliegt nun unsre Hummel? So kommt es, dass sie flatternd |
Foto: Privat
Foto: Luise / www.pixelio.de
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Am Bachufer
Verzweifelt krallst du dich im Erdreich fest,
das Ufer bröckelt, findest kaum noch Halt.
Du fühlst dass dich die Kraft schon bald verlässt -
der Abendwind umweht dich eisigkalt.
Ich seh´ dich hier an dieser Böschung steh´n,
die stolz erhob´ne Krone reich belaubt.
Alljährlich deine Blätter neu entsteh´n
die dir der Herbstwind immer wieder raubt.
Aus einem Bäumchen wuchs ein starker Baum.
Wir schulden dir all uns´re Dankbarkeit.
Gibst Sauerstoff, bist wicht´ger Lebensraum -
hast Mensch und Tier gedient zu jeder Zeit.
Nun strebt dein Haupt dem and´ren Ufer zu,
dein Stamm wird einer hölzern Brücke gleich.
Du findest bald schon deine letzte Ruh´
wo du gewirkt – für uns so segensreich.
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Gespenstisches Totengrau Entwurzelt Aus der Erde ragende Am Rande |
Foto: Privat
Foto: Privat
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Fliegentaxi
Als Taxi für diverse kleine Fliegen
hab ich mein Fahrrad häufig schon bewegt.
An dieser Fahrt scheint ihnen sehr zu liegen,
so habe ich mir neulich überlegt:
"Ich könnte Fahrgeld ihnen abverlangen!"
Doch kaum hab ich zu reden angefangen,
flog mir ´ne Mücke tief in meinen Schlund.
Ich würgte und halt seitdem meinen Mund.
Sie fahren weiter mit mir, wie bisher.
Nun frage ich euch: „Ist das wirklich fair?“
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Foto: Angelina S..... / www.pixelio.de
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Sonnenstich |
Foto: Bernd Sterzl / www.pixelio.de
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Foto: Re.Ko. / www.pixelio.de
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Distelfalter - Landkärtchen, An dem schönen Sommerflieder Um die Arten zu erkennen
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Foto: Re.Ko. / www.pixelio.de
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