Besinnliche Gedichte


 


Besinnliche Gedichte


 


Foto: sipa / pixabay.com


 

Ein neuer Morgen ist erwacht.

Vorbei die Nacht.

Nur Gutes soll der Tag euch bringen.

 


 

Titel von A-Z

Abendschimmer

Abschied

Angekommen

Auf der Suche nach dem Glück

Damit das Glück ...

Danke 

Die Welt ist bunt 

Ein altvertrautes Lied

Ein letztes Mal 

Eine Spur von Salz

Erinnerungen 

Für alle Zeit 

Glück 

Heimat

Herbstgedanken

In tiefer Nacht

Irgendwann 

Märchenwelt 

Niemand weiß 

Traumgedanken 

Unbeschwert 

Vertrauter Weg 

Verzeih mir Herr

Wehmut 

Wintergedanken 

Zum Greifen nah
 



 

 

Foto: Jürgen Acker / www.pixelio.de


 

 

Foto: Dieter Haugk / www.pixelio.de



Foto: Walter Eberl / www.pixelio.de


 

Glück

ist ein Lächeln

das, im Herzen wurzelnd,

seine Blüten entfaltet,

die mit ihrem Duft

deine Tage verzaubern ...
 


 



Foto: tpsdave / pixabay.com


Heimat

Der Weg, der deine Schritte kennt,
das Licht, das hinter Fenstern brennt
und dir die Richtung weist.
Die Menschen, die dich froh erwarten,
der kleine, einst so große, Garten,
der dich Willkommen heißt ...

Um knorrig alte Kletterbäume,
den Hütern deiner Kinderträume,
weht lau der Wind, der dir erzählt
was einst dein Kinderherz gequält.
Doch viel mehr noch von frohem Lachen,
von „Fang mich doch!“ und bunten Drachen,
vom Schneemann, den du stolz gebaut.
„Zu Hause!“ klingt so lieb vertraut …

Warst du auch lange nicht mehr hier,
du weißt man öffnet dir die Tür
und nimmt dich in den Arm.
Verlässt du morgen diesen Ort,
bleibt Heimat dir kein leeres Wort,
nur sie hat diesen Charme …

© Anita Menger 2014


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Foto: BirgitH / www.pixelio.de


Vertrauter Weg

Vertrauter Weg - kennst meinen Schritt,
bin hier schon oft gegangen.
Bringst wieder mich an jenen Ort
wo wir einst fröhlich sangen.
Die Zeit ist längst vergangen.
Doch wenn mein Fuß den Wald betritt
kommt die Erinnerung zurück,
nimmt meinen Sinn gefangen.

Vertrauter Weg - kennst meinen Schritt ...

(c) Anita Menger 2014

 

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Bild (c) Karin Blomberg


Traumgedanken

Ich träumt´ ich wär ein Schirmchenflieger.
Dein Atem lies mich schweben.
Ich fühlte mich so leicht und frei
wie nie zuvor im Leben.

Da fielen plötzlich Regentropfen,
erschwerten meine Reise.
Vor Furcht begann mein Herz zu klopfen,
da sagtest du mir leise:

Hab keine Angst, gib dich nicht auf.
Vertraue ohne Fragen.
Der Wind bläst bald die Tropfen fort
und wird dich weiter tragen ...

© Anita Menger 2014

 
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Foto: Thomas Max Müller / www.pixelio.de


 

Für alle Zeit
 
Dein herzliches Lachen,
der strahlende Blick.
Ein kurzer Augenblick
vertrauter Zärtlichkeit.

Herzverwahrt - für alle Zeit!

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Wehmut
 
Vergangenheit, erlebtes Glück,
dein Klang weht mir ins Heute.
Versonnen schaue ich zurück
und bin, in diesem Augenblick,
der Wehmut leichte Beute.

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Foto: Joujou / www.pixelio.de


 
Zum Greifen nah

In Trümmern liegt, was du dir schwer errungen.
Zum Greifen nah schien das erstrebte Ziel.
Das Schicksal hat dich in die Knie gezwungen.
Dein Glücksstern schnell und unaufhaltsam fiel.

Beklommen stellst du dich dem Spiel des Lebens
und hoffst verzweifelt auf ein gutes Blatt.
War jeder Einsatz bisher auch vergebens:
Der letzte Stich zeigt wer gewonnen hat.

Du weißt, auch du hältst Trümpfe in den Händen,
doch bringen sie genügend Punkte ein?
Spielst du geschickt genug, das Blatt zu wenden?

Nur allzu trügerisch war oft der Schein.
Doch willst mit Zweifeln du die Zeit verschwenden?
Nur wenn du´s wagst kannst du dir sicher sein.
 

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Foto: Manfred Schütze / www.pixelio.de



Die Welt ist bunt

Die Welt ist bunt! - Ich singe frohe Lieder
auch wenn am Waldrand dunkle Schatten stehn.
Ich zwing die Angst, die in mir hoch kommt, nieder.
Muss ich der Wahrheit auch ins Auge sehn,
darf meine Hoffnung doch nicht untergehn.

Die Welt ist bunt, die Welt ist wunderschön!

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Foto: La-Liana / www.pixelio.de


Unbeschwert

Mein Falke in Gedanken
flieg ich dir hinterher.
Befreie mich von Schranken,
kenn keine Schwere mehr.

Ich werfe ab die Sorgen,
lös mich vom Alltagsgrau.
Will hoch hinauf dir folgen,
ins weite Himmelsblau.

Und komme ich dann wieder
herunter auf die Erd,
dann setze ich mich nieder
und fühl mich unbeschwert.

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Foto: sokaeiko / www.pixelio.de


Erinnerungen

Das Werk der Spinnen hing in allen Ecken,
auf diesem Speicher war ich lang nicht mehr.
Als Kinder spielten wir dort gern verstecken,
doch meine Kindheit ist schon lange her.

Zwei alte Truhen standen hier, vergessen
wie das Klavier dort hinten an der Wand,
das Schaukelpferd auf dem ich oft gesessen
und auch mein Lieblings-Teddy, den ich fand.

Vergilbte Fotos, Menschen ohne Namen.
Wer lachte hier dem Fotografen zu?
Das große Bild in dem antiken Rahmen,
ich sah es an: Ja Oma, das warst du!

Ich blieb sehr lange oben auf dem Speicher
und fühlte mich danach um vieles reicher.

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Foto: Tobias Kunze / www.pixelio.de


Niemand weiß

Am Abendhimmel leuchten Sterne.
Ich frage mich: „Was wird
wohl sein dort draußen in der Ferne?“
Geheimnisvoll umflirrt
ist alles Sein und alles Werden
im Weltall – doch auch hier auf Erden.
Und niemand weiß – was wird …

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Damit das Glück …

Vom Pech verfolgt
seit Jahren schon,
es lässt dich nicht mehr los.

Das Glück es läuft
dir stets davon,
fällt nicht in deinen Schoß.

Straffst Schultern du
und hebst den Blick,
schon schlägt das Schicksal zu.

Und wieder heißt´s:
Ein Schritt zurück!
Du kommst noch nicht zur Ruh.

Doch bleibt von dir
nichts unversucht,
du fängst von vorne an.

Damit das Glück,
falls es dich sucht,
dich sicher finden kann.
 



Foto: Tobias Kunze / www.pixelio.de


In tiefer Nacht

In tiefer Nacht hört´ ich den Wind noch rauschen,
es schien mir so, als flüstert´ er mir zu.
So stand ich auf um ihm gebannt zu lauschen,
auch als er schwieg kam ich nicht mehr zur Ruh.

Er hat die Spur des Krieges oft gesehen,
die Hungersnot und wenn ein Mensch verlor
die Hoffnung, dann verklang sein Schrei im Wehen
mit dem der Wind das Bild heraufbeschwor.

Verzweiflung lag in seinem Abschiedsheulen.
Ich wünschte mir erschöpft den Schlaf zurück.
Aus weiter Ferne klang der Ruf der Eulen
und ich war dankbar für mein kleines Glück.

Noch lange blieb ich so am Fenster stehen
und nur der Wind hat meine Angst gesehen.

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Foto: Rainer Sturm / www.pixelio.de



Angekommen

Der Frühlingswind es lockend sang
und als das Sehnsuchtslied erklang
erwachte mein Verlangen.
Ein unbestimmtes Sehnen nur,
nicht klar erkennbar war die Spur,
doch hielt es mich gefangen.

Es trieb mich fort - von Ort zu Ort,
war auf der Suche immerfort,
im bunten Frühlingsreigen.
Auch als der Frühling Abschied nahm
ich lange nicht zur Ruhe kam,
die Sehnsucht wollt nicht schweigen.

Versunken sitz ich neben dir.
Der Herbstwind tobt, doch wurde mir
die Unrast längst genommen.
Ich drücke zärtlich deine Hand.
In dem Moment als ich dich fand,
da bin ich angekommen.

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Herbstgedanken

Das erste Frühlingslächeln,
wie lange ist es her?
Schon nähert sich der Winter,
so brummig wie ein Bär.

Der Sommer kurz und hitzig
erscheint mir wie ein Traum,
doch hängt der Duft der Rosen
noch immer süß im Raum.

Mit Lenzblut in den Adern
und Schnee auf meinem Haupt
durchstreife ich die Wälder,
die herbstlich bunt belaubt.
 


Foto: Privat / Am Walchsee



Foto: Albrecht E. Arnold / www.pixelio.de


Abendschimmer

Noch eben stand Prinz Lenz im Zimmer.
Das Bild verblasst und dir wird klar:
Der Glanz verweht, bleibt nicht für immer.
Zu Ende neigt sich Jahr um Jahr.
Gen Süden zieht die Vogelschar.
Doch golden strahlt im Abendschimmer
was wirklich von Bedeutung war.
 


Ein letztes Mal

Ein letztes Mal geh ich durch diese Räume,
an meiner Seite die Vergangenheit.
In jeder Ecke flüstern unsre Träume.
Ich bleibe stehen, denk mit Zärtlichkeit

an all die Jahre die wir hier verbrachten.
Wir hatten es bestimmt nicht immer leicht.
Und doch, wenn unsre Kinder fröhlich lachten
hat uns das Wenige zum Glück gereicht.

Sie sind inzwischen ihren Weg gegangen.
Das Schicksal führt auch uns heut fort von hier.
Es ist nicht leicht noch Neues anzufangen.

In diesen Zimmern bleibt ein Teil von mir.
Die kahlen Wände seufzen leis: „Vergangen!“
Ein letztes Mal geh ich durch diese Tür.

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Foto: Verena N. / www.pixelio.de


Irgendwann

Spontan es wagen einfach auszuscheren.
Die Karten mischen für ein neues Spiel.
Dem tristen Alltag deine Gunst verwehren.
Die Augen richten nach dem fernen Ziel.

Hast oft geträumt von diesem Abenteuer.
Dein Schiff hält Kurs, kommt dennoch nicht voran.
Und doch hast niemals du gedreht das Steuer.
Verschoben wurde es auf irgendwann.

Willst weiter du mit offnen Augen träumen,
fehlt für Veränderungen dir der Mut?
Nie Chancen nutzen, die den Weg dir säumen,
dein Schicksal überlassen still der Flut?

Bleibt es für immer nur ein vager Traum
der ungelebt versinkt im Meeresschaum?

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Foto: kordula - uwe vahle / www.pixelio.de


Ein altvertrautes Lied

Ein altvertrautes Lied erklingt,
das dir Erinnerungen bringt.
Die Sehnsucht nimmt dich an der Hand,
entführt dich in das Gestern-Land,
wo Wehmut zarte Fäden spinnt.
Ein bittersüßer Traum beginnt.

 

Danke

Danke für die starken Hände,
die ihr helfend mir gereicht.
Dass ihr auch in schweren Zeiten
nicht von meiner Seite weicht.

Danke für das warme Lächeln,
das mich hier Willkommen heißt.
Für die, wenn auch bittre, Wahrheit,
die den rechten Weg mir weist.

Danke für so viele Dinge,
die ich kaum benennen kann.
Für den Frohsinn und das Lachen
auch für Tränen – dann und wann.

Dafür, dass ich euch gefunden
dank ich Gott in stillen Stunden.

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Foto: BrandtMarke / www.pixelio.de

Abschied

Mir ist´s als wärst gerade du geboren,
noch kaum verklungen ist dein erster Schrei.
Dein Lachen war Musik in meinen Ohren,
die Jahre gingen viel zu schnell vorbei.

Schon bist bereit du deinen Weg zu gehen.
Nimmst mutig in die Hände dein Geschick.
Ist auch der Weg ein Stückweit nur zu sehen
du strebst voran mit hoffnungsvollem Blick.

Es bleiben offen noch so viele Fragen,
was hält das Schicksal wohl für dich bereit?
Nur eins weiß ich mit Sicherheit zu sagen,
du bist willkommen hier zu jeder Zeit.

Mein Herz begleitet dich auf allen Wegen:
Ich wünsch dir Glück mein Kind und Gottes Segen!

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Foto: Ruth Rudolph / www.pixelio.de


Auf der Suche nach dem Glück

Auf der Suche nach dem Glück
schaut man manchmal auch zurück,
fragt sich: Hab ich es verpasst,
war es etwa mein schon fast?

Ein vergeblich Unterfangen,
denn die Zeit sie ist vergangen.
Schau nach vorne, nicht zurück,
auf der Suche nach dem Glück.
 



Eine Spur von Salz

Gehst hinaus ans Tageslicht,
wehrst den Schatten dieser Nacht.
Deine Tränen sieht man nicht,
weil dein Mund, wie immer, lacht.
An den Wimpern allenfalls
hängt noch eine Spur von Salz.

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Foto: Günther Alois / www.pixelio.de







Foto: Günter Havlena / www.pixelio.de

 

Märchenwelt

Großmutter nahm das Buch zur Hand
und ihre Stimme, warm und klar,
entführte uns in eine Welt,
die fremd und voller Zauber war.

Wir flogen mit den sieben Raben
und standen vor dem Knusperhaus,
dann folgten wir dem kleinen Muck
in die weite Welt hinaus.

Wir kamen ins Schlaraffenland,
wo Milch und süßer Honig fließt
und spürten wie die Erde bebt
wenn unverhofft ein Riese niest.

Wir hatten Angst um das Schneewittchen
als es die Apfelhälfte nahm
und freuten uns mit Aschenputtel,
als diese ihren Prinz bekam.

Auch nachts, als wir schon lange schliefen,
nahm eine Fee uns an die Hand
und führte uns, in unsren Träumen,
ins zauberhafte Märchenland.

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Verzeih mir Herr

Verzeih mir Herr, du meinst es gut.
Dennoch gerate ich in Wut
und frag mich ob´s dich int´ressiert,
was hier auf unsrer Welt passiert.

Siehst du denn nicht die Hungersnot?
Dabei gibt es genügend Brot.
Gar vielerorts im Überfluss,
wo man es dann „entsorgen“ muss.
Kannst du es nicht gerecht verteilen?

Schau doch, wie sich hier Kinder „stylen“,
wo andre frierend barfuß gehen
und ihre Eltern sterben sehen,
oft selbst als Krieger kämpfen sollen.
Das kannst du doch nicht wirklich wollen?

Auch dort wo Frieden herrscht im Land
nimmt Mord und Totschlag überhand.
Gewalt gehört zum Alltagsleben
weil Menschen nur nach Reichtum streben
und dabei über Leichen gehen.
Wie lange willst du noch zusehen?

Es wird getreten und geschlagen.
Ein Kind zu früh zu Grab getragen.
Und kennst du schon den letzten Schrei?
Die Kamera ist mit dabei
wenn Einer sinnlos um sich schlägt,
weil es ja Andere erregt
wenn Opfer schwach und wehrlos sind.
Verzeih mir Herr – sag bist du blind?

Auf dieser Welt gibt’s keinen Sieger.
Selbst der einst stolze Amur-Tiger
stirbt aus und vormals dichte Wälder
verkümmern. Es wird kalt und kälter.
Nichts haben wir einst zu vererben,
als einen großen Haufen Scherben.

Verzeih mir Herr, du meinst es gut.
Dennoch gerate ich in Wut
und frag mich ob´s dich int´ressiert,
was hier auf unsrer Welt passiert.

Doch weiß ich, ich bin ungerecht,
denn du bist nicht der Menschen Knecht
um ihren Schrott hinweg zu kehren.
Wird Zeit, dass wir uns selber wehren.
 
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Wintergedanken

So kahl die Eiche jetzt auch steht,
ist sie doch zu beneiden,
da es gewiss, der Frühling bringt
ihr frisches Laub beizeiten.

Schmückt mich dereinst das Winterkleid,
will meine Seele weichen:
"Lass ahnen mich dein Paradies,
schick mir ein kleines Zeichen!"

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Foto: Achim Lückemeyer / www.pixelio.de


 


 

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