Besinnliche Gedichte
Glück
ist ein Lächeln,
das, im Herzen wurzelnd,
seine Blüten entfaltet,
die mit ihrem Duft
deine Tage verzaubern ...
Titel von A-Z |
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Mein Falke in Gedanken
Ich werfe ab die Sorgen,
Und komme ich dann wieder |
Ganz leise klopft der neue Tag
Verborgen bleibt mir sein Gesicht, |
Erinnerungen
Das Werk der Spinnen hing in allen Ecken,
auf diesem Speicher war ich lang nicht mehr.
Als Kinder spielten wir dort gern verstecken,
doch meine Kindheit ist schon lange her.
Zwei alte Truhen standen hier, vergessen
wie das Klavier dort hinten an der Wand,
das Schaukelpferd auf dem ich oft gesessen
und auch mein Lieblings-Teddy, den ich fand.
Vergilbte Fotos, Menschen ohne Namen.
Wer lachte hier dem Fotografen zu?
Das große Bild in dem antiken Rahmen,
ich sah es an: Ja Oma, das warst du!
Ich blieb sehr lange oben auf dem Speicher
und fühlte mich danach um vieles reicher.
Am Abendhimmel leuchten Sterne. |
Damit das Glück …
Vom Pech verfolgt
Das Glück es läuft
Straffst Schultern du
Und wieder heißt´s:
Doch bleibt von dir
Damit das Glück, |
In tiefer Nacht
In tiefer Nacht hört´ ich den Wind noch rauschen -
es schien mir so, als flüstert´ er mir zu.
So stand ich auf – um ihm gebannt zu lauschen -
auch als er schwieg, kam ich nicht mehr zur Ruh´.
Er hat die Spur des Krieges oft gesehen -
die Hungersnot und wenn ein Mensch verlor
die Hoffnung – dann verklang sein Schrei im Wehen
mit dem der Wind das Bild heraufbeschwor.
Verzweiflung lag in seinem Abschiedsheulen.
Ich wünschte mir erschöpft den Schlaf zurück.
Aus weiter Ferne klang der Ruf der Eulen
und ich war dankbar für mein kleines Glück.
Noch lange blieb ich so am Fenster stehen
und nur der Wind hat meine Angst gesehen.
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Angekommen
Der Frühlingswind es lockend sang
Es trieb mich fort - von Ort zu Ort,
Versunken sitz´ ich neben dir.
Ein Lächeln
Ein Lächeln hab ich aufgefangen, so mitten im Gedränge. Kaum sah ich´s war der Mensch gegangen, verschwunden in der Menge. Doch dieses Lächeln blieb bei mir, es wärmt mich, macht mich heiter. Als Gruß schick ich es nun zu dir, schenk du es fröhlich weiter. |
Das erste Frühlingslächeln,
Der Sommer kurz und hitzig
Mit Lenzblut in den Adern |
Ein letztes Mal
Ein letztes Mal geh ich durch diese Räume,
an meiner Seite die Vergangenheit.
In jeder Ecke flüstern unsre Träume.
Ich bleibe stehn und denk mit Zärtlichkeit
an all die Jahre die wir hier verbrachten.
Wir hatten es bestimmt nicht immer leicht.
Und doch, wenn unsre Kinder fröhlich lachten
hat uns das Wenige zum Glück gereicht.
Sie sind inzwischen ihren Weg gegangen.
Das Schicksal führt auch uns heut fort von hier.
Es ist nicht leicht noch Neues anzufangen.
In diesen Zimmern bleibt ein Teil von mir.
Die kahlen Wände seufzen leis: „Vergangen!“
Ein letztes Mal geh ich durch diese Tür.
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Noch eben stand Prinz Lenz im Zimmer. |
Irgendwann
Spontan es wagen einfach auszuscheren.
Die Karten mischen für ein neues Spiel.
Dem tristen Alltag deine Gunst verwehren.
Die Augen richten nach dem fernen Ziel.
Hast oft geträumt von diesem Abenteuer.
Dein Schiff hält Kurs – kommt dennoch nicht voran.
Und doch hast niemals du gedreht das Steuer.
Verschoben wurde es - auf irgendwann.
Willst weiter du mit offnen Augen träumen -
fehlt für Veränderungen dir der Mut?
Nie Chancen nutzen, die den Weg dir säumen -
dein Schicksal überlassen still der Flut?
Bleibt es für immer nur ein vager Traum
der ungelebt versinkt im Meeresschaum?
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Danke
Danke für die starken Hände,
Danke für das warme Lächeln,
Danke für so viele Dinge,
Dafür, dass ich euch gefunden - |
Ein altvertrautes Lied
Ein altvertrautes Lied erklingt, |
Abschied
Mir ist´s als wärst gerade du geboren,
noch kaum verklungen ist dein erster Schrei.
Dein Lachen war Musik in meinen Ohren,
die Jahre gingen viel zu schnell vorbei.
Schon bist bereit du deinen Weg zu gehen -
nimmst mutig in die Hände dein Geschick.
Ist auch der Weg ein Stückweit nur zu sehen
du strebst voran mit hoffnungsvollem Blick.
Es bleiben offen noch so viele Fragen -
was hält das Schicksal wohl für dich bereit?
Nur eins weiß ich mit Sicherheit zu sagen -
du bist willkommen hier zu jeder Zeit.
Mein Herz begleitet dich auf allen Wegen -
ich wünsch dir Glück mein Kind und Gottes Segen!
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Gehst hinaus ans Tageslicht, |
Auf der Suche nach dem Glück
Ein vergeblich´ Unterfangen, |
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Märchenwelt
Großmutter nahm das Buch zur Hand
Wir flogen mit den sieben Raben
Wir kamen ins Schlaraffenland,
Wir hatten Angst um das Schneewittchen
Auch nachts, als wir schon lange schliefen, |
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So kahl die Eiche jetzt auch steht,
Schmückt mich dereinst das Winterkleid, |



